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Die Redeweise von der «touristischen Explosion» in der jüngsten Gegenwart gehört ins «Wörterbuch des Unmenschen». Sie kennzeichnet aber drastisch einen Vorgang, dem eine Sprengwirkung nicht ganz abgesprochen werden kann. Jahrtausendalte Gewohnheiten der Sesshaftigkeit wurden seit rund 20 Jahren durch den Tourismus in einem früher unvorstellbaren Ausmass aufgebrochen. Die Erschütterung erfasste auch die Jugend. Das Beben pflanzt sich fort, zeitlich und räumlich, nicht etwa sich verebbend wie bei einem einzigen Erdstoss. Einmal in Schwung gesetzt, wurde der Tourismus allgemein, somit auch jener der Jugend, zu einem perpetuum mobile.

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