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Der im letzten Vierteljahrhundert beim Fremdenverkehr zu verzeichnende Strukturwandel lässt unter anderem eine vermehrte Betonung der Komponente “Reise” gegenüber der Komponente “Aufenthalt” erkennen. Ausgelöst durch die technische Entwicklung der Verkehrsmittel, ist der Drang nach Erlebnis und Abwechslung, nach häufigem Ortswechsel und sportlicher Betätigung zum bestimmenden Merkmal des heutigen Tourismus geworden. Gewiss haben sich die Lebensgewohnheiten, beeinflusst durch die Hast des modernen Lebens, sowie der allgemein festzustellende wirtschaftliche Aufschwung und die dadurch bedingte Beteiligung breiter Bevölkerungsschichten mit beschränkten Geldmitteln am Fremdenverkehr auf die erwähnte Entwicklung fördernd ausgewirkt. Mit diesem Wandel sind jedoch sowohl auf dem Gebiete der Verkehrspolitik als auch der Fremdenverkehrspolitik Probleme entstanden, die aus ihrer gegensätzlichen Zielsetzung zu einem gegenseitigen Spannungsverhältnis gefhrt haben. Die jeweils mit gewissen Schwierigkeiten verbundene volkswirtschaftliche Beurteilung ist überdies nicht angetan, die Lösung der gestellten Fragen zu erleichtern. Trotzdem drängt sich nicht zuletzt wegen den auftretenden wirtschaftlichen Integrationstendenzen eine Angleichung und Ausrichtung der teilweise divergierenden Standpunkte auf.

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