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Wirft man einen Blick auf die vergangenen vierzig Jahre der wirtschaftlichen Entwicklung der meisten Volkswirtschaften, insbesondere aber der industrialisierten Staaten, so fällt einem auf, dass in der Zwischenkriegszeit die Kurve der industriellen Produktion sowohl nach oben wie nach unten recht grosse Ausschläge zeigt und nur sehr zögernd nach oben strebt. In der Nachkriegszeit hingegen weisen sämtliche Industrieländer im Produktionssektor einen sehr ausgeprägten, steilen Trend nach oben auf, wobei nur verhältnismässig schwache Ausschläge kon‐junktureller Art feststellbar sind. Von diesem eklatanten Wachstumstrend wurde auch die Schweiz mitgerissen, was sich in einer Verdoppe‐lung des schweizerischen Sozialproduktes (gesamt‐wirtschaftliche Produktionsleistung eines Lan‐des) äusserte und das reale Volkseinkommen pro Kopf der Bevölkerung um 60% ansteigen liess. Diese Phase des wirtschaftlichen Wiederauf‐stiegs musste sich zwangsläufig auch auf den Fremdenverkehr auswirken; mit Genugtuung darf man feststellen, dass sich beispielsweise die Zahl der Ankünfte gesamtschweizerisch seit dem Jahre 1950 verdoppelte und die Übernachtungen im Zeitraum 1950/1965 von 18,6 auf 31,3 Millionen zugenommen haben. Schon mit dieser ersten Gegenüberstellung lässt sich der enge Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Wachstum einerseits und Fremdenverkehr beziehungsweise Übernachtungen in der Hotellerie andererseits nachweisen.

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