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Es wurde eingeschätzt, daß die Tourismuswirtschaft 1992 weltweit einen Umsatz von 3 Milliarden US‐$ erreichte und zwischen 110 und 120 Millionen Menschen beschäftigte (Lipman, 1992). Ein kleiner Teil dieses eindrucksvollen Resultats kommt aus dem osteuropäischen Raum. Osteuropa — nicht geographisch oder kulturell, sondern nach dem ehemaligen politisch‐ökonomischen Verbund verstanden — ist jetzt leichter bereisbar fr westliche Touristen als früher. Deshalb nutzten viele die Möglichkeit,in den Osten einen ersten Blick zu werfen oder das Land zu besuchen, in welchem sie vor mehr als 40 Jahren geboren wurden. Es ist deshalb nicht verwunderlich, wenn diese Länder darauf hoffen, in der näheren Zukunft eine größere Anzahl Gäste zu empfangen. Es ist auch nicht überraschend, wenn die Qualität der touristischen Waren zusammen mit einem bestimmten Preisniveau ein Preis/Leistungs‐Verhältnis erzeugt, das stark genug ist, erfolgreich den Wettbewerb gegen westliche Reiseziele anzutreten. Werden aber “Neugier” und “Heimat/Heimweh” weiterhin motivierend bleiben? Bereits 1992 melden drei osteuropäische Länder eine Abnahme touristischer Ankünfte. Probleme bereiten auch die geringen Übernachtungszahlen und der hohe Anteil an Tagestouristen.

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