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In den letzten Jahren wurde die Kritik am Tourismus der Reichen in den Ländern der Armen immer stärker. Nach jahrelanger, fried‐licher Koexistenz und nach vielfacher Bestätigung des Tourismus als Entwicklungshilfe traten nun dessen Nachteile in den Vordergrund. Überkapazität und Brutal‐Architektur, verbaute Landschaft und Gettos auf der Angebotsseite, Massentourismus und entsprechendes Verhalten sowie Desinformiertheit und Desinteresse auf der Nachfrageseite trugen dazu bei, dass selbst wohlwollende Betrachter misstrauisch wurden. Das Wort vom Tourismus, der sich selbst zerstört, schien in greifbare Nähe gerückt zu sein.

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