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Der Tourismus ist ein derart buntschillernder, wandel‐ und wankelmütiger Luftibus, ein Felix Krull, ein Lumpazivagabundus oder lieber Augustin, dass es dem Laien als schade erscheint, ihn als Objekt wissenschaftlichen Tiefsinns oder gar der Vivisektion einzufangen, dem wissenschaftlich hemmungslosen Experten des Fremdenverkehrs aber äusserst schwierig ist, ihn quantifizierend und messend anzugehen. Nachdem aber die Luft selber schon längst ernsthafter Gegenstand mehrer wissenschaftlicher Disziplinen geworden ist, dürfte der Fall nicht hoffnungslos sein. Scherz beiseite! Mit meinem Diskussionsbeitrag, zu dem ich eingeladen wurde, vermag ich nur einige Wege anzudeuten, auf denen man sich der Thematik des diesjährigen AIEST‐Kongresses von soziologischen Gesichtswinkeln aus nähern kann.

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